Dienstag, 11. März 2014
Der Tagesplan ist bisher unerledigt (Badezimmer und Fenster putzen, Phase Zwei auf dem Gemüsebeet, Konzept für die Geschäftsidee von A. und V.). Es passierte selten, dass ich das Rumsitzen vollständig genießen konnte, wo hingegen das meditative Sitzen ja erlaubt war. Wie alles flüssig in einen anderen Blickwinkel gerät, vorher das Regelwerk, und nun kein Regelwerk. Wieder etwas, von dem ich entfernt bin. Vieles lese ich mit anderem Verständnis. Vorher hatten die in Absätze gebrachten Worte etwas Festes, fast wie Mauern, wo doch Freiheit das Ziel ward, jetzt lösen sich die gleichen Worte auf wie Schönwetterwolken, jetzt stimmt alles (wieder) und Fragen verschwinden als hätte es sie niemals gegeben.

Ich würde gern mit einer bestimmten Person darüber reden und imaginäre Dispute fluten regelmäßig meinen Geist. Aber jedes meiner manchmal hitzigen Argumente erkenne ich als falsch aufgefasste Prämisse, und jedesmal ruft mir die Person, die ich selbst bin, zu, so war das doch gar nicht gemeint! Die Beschränkung erkenne ich in diesem Prozess als selbst auferlegt und ich fühle mich nun dem philosophisch entwappnet, was mir einst Form gegeben hat. Das größte Geschenk an mich ist die Selbstermächtigung, und jenes einst ist dabei noch gar nicht lange her.

Ich liebe die Nächte, in denen ich ablenkungs- und schlaflos unter der warmen Decke liege, dabei rufe ich mir den letzten Satz des Lieblingsbuches in Erinnerung und ich weiß jetzt, alles ist möglich innerhalb dieser Traumzustände, von denen einer nur unwesentlich realer ist als die anderen, just switch the labels.




Mittwoch, 19. Februar 2014
Also, ich hab die Fragen von der Frau Trippmadam bekommen.

1. Wer kennt Dich am besten (keine Namen, nur so etwas wie: meine Freundin aus der 12. Klasse, mein Cousin o.ä.)
Die Bestefreundin

2. Welches Lied trällerst, singst, summst oder pfeifst Du, wenn Du allein bist?
Ändert sich, je nachdem, was ich irgendwo aufschnappe. Zur Zeit: Smashing Pumpkins - Tales of Dusty and Pistol Pete und Rhapsody in Blue – George Gershwin

3. Fluss oder Meer?
Meer, je größer umso besser. Wellen, Farben, Töne, all das.

4. Welche drei Gegenstände würdest Du mitnehmen, wenn Du von heute auf morgen Deine Heimat verlassen müsstest?
Außer dem MacBook, der Brille und den guten Schuhen? Ehrlich, ich wüsste mich nicht zu beschränken. Vielleicht wäre das MacBook auch 'ne blöde Idee, wer weiß, ob's da, wo ich hinginge überhaupt Strom/Wlan gäbe? Also den Leatherman. Ein paar hochwertige Lebensmittel.

5. Gibt es ein Buch oder ein Gedicht, nach dem Du in harten Zeiten greifst oder aus dem Du in solchen Zeiten zitierst?
Blauvogel von Anna Jürgens. Die Trilogie von Jed McKenna. Sacred Journey von Swami R.

6. Lieblingswetter?
Sonne und Wärme.

7. Was würdest Du eher auf Deinem Blog posten, selfie oder shelfie?
Naja, vielleicht ein leeres Bücherregal. Oder etwas Gekochtes in einem leeren Regal.

8. Hast Du einen unerfüllbaren Traum?
Unerfüllbares gehört nicht zu meinen Träumen.

9. Wann hast Du zuletzt geweint?
Tränen der Rührung, als ich nach langen Monaten meinen Neffen wiedergesehen habe.

10. Gehst Du gern auf Friedhöfen spazieren?
Oh ja. Sie sollten alt sein und die Steine schief stehen und verrottet, sodass man die Namen kaum lesen kann. Wegen der Vergänglichkeit.

11. Kaffee oder Tee?
Kaffee, wenn auch sehr wenig. Früher aber viel Tee. Sonst Wasser.

***

Jetzt kommen meine Fragen, die ich gerne folgenden BloggerInnen stellen möchte (11 schaffe ich leider auch nicht):

http://montez.twoday.net/
http://wunderkarte.blogger.de/
http://pactumvitae.blogger.de/
http://shhhhh.twoday.net/
http://schneck.twoday.net/

Also los:
1. Welche Gerüche verbindest du mit deiner Kindheit?
2. Welche ist deine Lieblingsfarbe?
3. Besitzt du Kleidungsstücke in deiner Lieblingsfarbe?
4. An was glaubst du?
5. Würdest du für deinen Glauben sterben?
6. Hättest du genügend Rezepte in petto, um eine/n Veganer/in bekochen zu können?
7. Hast du schon mal einen Pandabären gesehen?
8. Wie viele Nicknames repräsentieren dich im Netz?
9. Färbst du deine Haare?
10. Warum?
11. Deine selbstgemachte Lieblingssüßigkeit




Mittwoch, 8. Januar 2014


Das bleibt wohl jetzt so. Zur Erinnerung an die ehrwürdigen Fabrikhallen. Vielleicht noch ein paar Pflanzen dran.




Montag, 23. Dezember 2013
So. Morgen Dings, äh ... Weihnachten. Rechner aus.
Ihnen allen, werte Lesenden, eine schöne Zeit.
Mehr sag ich nicht.




Sonntag, 15. Dezember 2013
Also los, ich hab ja grad nichts anderes zu tun:

1. Winterdepression?
Dunkelheit ist nicht mein Schlimmstes, manchmal nachts mache ich alles im Dunkeln, aufstehen, mit Finger im Glas Wasser eingießen, etwas trinken, durch die Wohnung gehen und aus dem Fenster schauen, nach iPod und Kopfhörer suchen und etwas anhören, wenn ich nicht schlafen kann, für einen polaren Winter, sogar ohne Strom, dafür aber mit Sternhimmel wäre ich gewappnet. Aber der letzte Winter, tatsächlich, der hat mich zermürbt und die Knochen dazu, Schnappdaumen und verdrehter Rücken. Es war zuerst der Körper, der deprimierte, nach weiteren Monaten die Seele hinterher.

2. Barfuß oder Lackschuh?
Weder noch. Ich mag nicht mit nackten Füßen auf etwas Unbekanntes treten, da sind sie empfindlich. Der Lackschuh ist hoch oder flach? Egal, lieber etwas Robustes, damit kann man durch Dreck laufen und das wär nicht schlimm. Seit vorletzen Sommer trage ich keine Sneakers mehr.

3. Rotwein oder Weißwein?
Rot, bitte. Helle Getränke sind da, um den Durst zu stillen, wie Bier, das geht bei Wein nicht, wegen früher Trunkenheit. Rot sieht schön aus im Winter, rot macht warm und schmeckt nach fremden Ländern.

4. Flugzeug oder Bahn?
Bahnfahren finde ich immer noch aufregend, sogar wenn es kurz zur Mutter in die Kleinstadt geht, manchmal stehe ich am Gleis und habe Herzrasen bis ich einsteige. Beim Fliegen ist es schlimmer, der Ausblick, gewiss, ist toll, und die Wolkendecke von oben mit ihrer scheinbaren Festigkeit, trotzdem für mich zu aufregend. Wenn nicht jemand dabei ist, dem ich gehörig ins Bein kneifen kann, bin ich verloren. Einmal saß ein alleinreisendes Mädchen neben mir, von Helsinki nach Hause, es hat geweint, trotz Buntstiften und der Aufmerksamkeit der Stewardess, wahrscheinlich vermisste es seine Familie, die es auf solch eine Reise schickt. Eine gute Gelegenheit. Ich habe eine Stunde lang mitgeweint. Da saßen wir und weinten.

5. Feminismus?
Was weiß ich. Ich bin da raus. Ist mir zu theoretisch und hilft nicht gegen unglücklich verliebt sein.

6. Vorbilder?
Verdammt. Graham Coxon. Wegen der Musik, oder Billy Corgan. Swamiji, wegen allem. Gestern dachte ich, Swamiji ist die einzige wahrhaftige Person, an die es sich lohnt ausiebig zu denken. Das hat mir gefallen.

7. Ziele?
Die Frage hatten wir doch schon mal, oder? Befreiung. Moksha.

8. Reisen?
Ich habe nicht alles von der Welt gesehen, aber vieles, das ich sehen wollte. China, Hong Kong, Finnland, Indien. Als ich dann in Indien war, fiel mir auf, dass ich immer schon nach Indien wollte, mein allerfrühester Reisewunsch. Hatte ich vergessen, bis ich da war, 30 Jahre später. Island möchte ich noch sehen, oder Grönland, ganz besonders die Nordlichter.

9. Glaube?
Mein Glaube verdreht sich manchmal zu Zweifel, wenn ich verzweifelt bin. Was, frage ich mich dann, wenn Herr Mainstream recht hat, und das schon alles war? Ansonsten kenne ich Töne vom Hören, Farben vom Sehen, und weiß weit mehr, als andere bloß glauben.

10. Lieblingsfilm?
Also, heute isses GRAVITY (heute nachmittag gleich zweimal hintereinander gesehen). Beachtliches Gedöns. Sonst vielleicht Matrix. Oder Karate Kid mit Jackie Chan. Oder Das Haus am See, schlimm. So Filme, die die großen Fragen zum Thema machen. Oder welche mit besonders großer Kitschigkeit.

Zusatzfrage: Große Koalition?
Große Langweiligkeit, oder? Die Großen Fragen werden so nicht geklärt werden können.

Vielleicht würde ich morgen anders antworten. Was sagen Sie denn zu folgenden (blind gesammelten) Stichwörtern, Frau Trippmadam? Oder Herr Froschfilm? Oder wer sich sonst noch angesprochen fühlt?

1. Weltgewandt?
2. Verlangen?
3. Schmöker?
4. Zelten?
5. Lächeln?
6. Enthaltsamkeit?
7. Wissenschaft?
8. Grimm?
9. Betäuben?
10. Wandbehang?




Donnerstag, 28. November 2013
Die Frau Montez hat mich eingeladen.
Dankeschön, bitteschön.

1. Warum bloggst du? Könntest du deine Zeit nicht sinnvoller nutzen?
Natürlich, aber ich tu's nicht. Ich schreibe für mich und damit ich diese meine Welt verstehe; in Worte fassen, was mich Nachts nicht schlafen lässt; mir die Welt zusammenreimen. Vielleicht interessiert's ja wen.

1b. Wieviel Zeit geht täglich drauf fürs Bloggen? Und wann schreibst Du?
Meist abends oder Nachts, wenn ich Muße habe. Seltener Morgens, dann ganz früh, wenn mich eine Idee nicht schlafen lässt. Manche Texte benötigen Stunden, manche, kürzere, entstehen Wort für Wort im Kopf und dann brauche ich sie bloß abzutippen (so wie heute den vor diesem).

2. Welcher Artikel aus anderen Blogs ist dir spontan im Kopf geblieben? (nicht zu lange nachdenken)
Da muss ich aber lange nachdenken! Also keiner.

3. Dein absoluter Lieblings-Artikel in deinem Blog? (bitte mit Linkangabe)
Oh, mal schauen. Vielleicht dieser?
http://charlesbee.blogger.de/stories/2281189/
Weil ich beim Schreiben sehr gelacht habe.

4. Welchen Blog empfiehlst Du?
Neben den üblichen, die alle empfehlen, lese ich die Sturmfrau gern.
http://sturmfrau.blogger.de/
Und bei der Frau Montez schaue ich sowieso immer rein.
http://montez.twoday.net/

5. Welches Thema liegt Dir am meisten am Herzen?
Leben, Selbsterkenntnis, Sterben, äh... nur eines? Dann Selbsterkenntnis.

6. Freundschaft. Hast du mehr Freunde im Internet, oder da draußen?
Viertel:dreiviertel. Allesamt sind es sehr langlebige Freundschaften.

7. Ganz ehrlich und unter uns: wie oft checkst du die Statistik deines Blogs? (falls du eine hast)
Bis vor einer Woche hatte ich keine Statistik, und an dem Tag, an dem ich sie installiert habe, saß ich Stunden davor, das war sehr aufregend. Jetzt schau ich nicht mehr so oft. ("Unter uns", haha.)

8. Kennt Deine Familie (falls Du sowas hast) Dein Blog?
Ja, ich habe eine Familie, und die weiß, dass ich online schreibe, aber sie weiß nicht wo und was.

Und wie finden die deine Bloggerei?
Ich schrub 2002-03 ein Online-Reisetagebuch während eines Auslandshalbjahres, damit meine Familie und Freunde wissen, wie's mir in der Ferne ergeht. Besonders mein Vater mochte es sehr.

9. Verhältst du dich manchmal noch wie ein Kind? Wenn ja, in welcher Situation?
Ich bin ein Kind :P Ich nehme meistens nichts ernst, obwohl ich manchmal in einen ausdauernden Sorgemodus falle. Diese Gewohnheit versuche ich mir aber abzugewöhnen.

10. Was würdest du anders machen, wenn du mit den Erfahrungen von heute noch einmal neu im Alter von 14 Jahren beginnen dürftest?
Ich würde auf Sex verzichten.




Samstag, 23. November 2013
In der Küche gibt es nun ein neues Möbelstück, auf dem man gleichzeitig sitzen und darin Dinge verstauen kann, die immer so rumstehen. Die alte Bank ist für einen Spottpreis verkauft, vorgestern kamen zwei junge Frauen, um sie abzuholen, ein friemeliges Kind hatten sie in einem dieser Tragesitze dabei und nachdem sie ein paar Geldscheine dagelassen hatten, trugen sie gemeinsam die Bank runter und ich ihnen das Kind hinterher. Als wir unten waren vorm Auto, ich mein', ich wohne ja nicht in einem Hong Konger Hochhaus im 23. Stock, sondern bloß im dritten, war das Kind eingeschlafen. Ich wirke immer so auf Kinder, sie schlafen einfach ein. Neben mir, an mir dran, notfalls auf mir, wenn sie noch so klein wie Katzen sind. Katzen auch, ich will bei dir schlafen, sagen sie dann und ich gebe gewöhnlich nach.

In der Küche ist also wieder gut sitzen. Allein. Ohne Katzen, ohne Kinder. Ich tendiere zum Alleinsein, immer mehr. Hatte ein paar schwache Lichter angezündet und gesessen. Stunden. Ab und zu war ich aufgestanden, einmal, um die Gewürzgläser nachzufüllen, ein anderes Mal, um den Salbei von alten Blättern zu befreien und ihn schön zu zupfen, ein weiteres Mal, um etwas Geschirr zu waschen, dann nochmal, um das Schubladenschränkchen an eine andere Stelle zu ziehen. Für das Zurechtrücken der Gegenstände auf dem Tisch musste ich nur den Arm strecken. Die Kerze etwas mittiger, die Mala beseite, das Büchlein, in dem ich die Anzahl der rezitierten Mantras notiere, dorthin. Ein perfekter Tisch.

Ich dachte an Don Juans Erklärungen zum Tonal und Nagual. Das Tonal umfasst alles, was sich auf dem Tisch befindet, das Nagual ist alles was außerhalb ist. Das Tonal ist die Maya, das Nagual das Nichts. Der Tisch die Prakriti, der Nicht-Tisch der Purusha. Es ist schön, wenn die Begrifflichkeiten in ein Gleichgewicht fallen, und eigentlich verstehe ich erst seit ein paar Wochen, dass diese Begriffe gleiche Konzepte beschreiben.

Um das Nichts zu erfahren, müsste man aus der Maya erwachen, aus der Illusion. Außerhalb der Maya ist alles bedeutungslos, was innerhalb der Maya zu Freuden oder Sorgen und schlaflosen Nächten führen kann. Ich wollte heute mit der Buddhistin darüber reden, bei Galao und Törtchen, aber wir hielten uns zu lange mit anderen Themen auf und dann musste sie zurück an den Schreibtisch, sie studiert nebenbei was anderes, und ließ mich an den Tischen und Stühlen und dem, was außerhalb ist, sitzen. Allein, wandte ich mich wieder meinen Überlegungen zu. Alles Illusion.




Sonntag, 17. November 2013
Unter obigem Motto fahre ich heute zu weiteren Versuchszwecken am offenen Ich in die nächstgrößere Stadt. Eine weitere Person wird anwesend sein und die Ergebnisse sichtbar machen, eventuell beeinflussen, eventuell auch nicht. Aber so ist es ja immer. Das ganze Leben ist so ein Dings, ein Testballon. Am besten er platzt.

Nachtrag: Ein erstes Fazit: Wie beruhigt ich jetzt bin. Weil es sehr, sehr liebenswerte Män Menschen gibt. Das klingt beliebig oder gar simpel, ist es aber natürlich nicht.

Und hier noch ein Bild zur Versuchsanordnung:




Donnerstag, 17. Oktober 2013


Die Lieblingschefin weist mich zurecht. Dreimal hätte ich den gleichen Fehler übersehen, was denn mit mir los sei. Es macht mich fertig, wie sie diese Frage immer stellt: Was denn überhaupt los sei? Weiß ich doch nicht! Plumpe Unachtsamkeit? Überhaupt alles plump. In der Agentur, die gerade umbricht, herrscht eine seltsame Stimmung, die sogar die sonnenbeschienene Laubfärbung draußen trübt, ich weiß, dass sie einige Kolleginnen zurechtweisen musste, sie sagt nicht wen, aber ich kann es mir denken. Sicherlich ist alles sehr schwierig und am Ende unseres Treffens stehen ihr die Tränen in den Augen. Ich könnte mal gleich mitweinen, aber jetzt bin ich es, die tröstet.

Vielleicht geht mir einfach das dauernde Steinegesäge und das Pflastergerüttel auf dem Gelände auf den Wecker. Vielleicht sind es auch die Kunden, deren Art zu arbeiten und Sachen vorzubereiten ich nicht verstehe. Umständlich, unnütz, und wahrscheinlich bin ich eine Besserwisserin, die Rolle stresst sowieso. Explosive Mischung aus Perfektionismus und Konzentration auf gänzlich Anderes, Weniges, Wesentliches.

Beinahe sage ich der Lieblingschefin, dass ich gar nicht mehr möchte (Rückzieher sind meine große Stärke), ich habe auch keine Lust zu erklären, wie es zu den Fehlern kam (der Server ist voll mit Müll und ich habe mich im Ordner vertan und dann noch statt b g, liegen ja auch dicht beieinander, wenn man's nachts um elf eilig hat). Sie redet weiter und ich höre zu, beobachte mein Herz, das sich zusammenkrampft, sie müsse sich auf mich verlassen können, wenn alles drunter und drüber geht, sie wolle nicht jeden Pups kontrollieren müssen, und ob überhaupt …, aber eigentlich wolle sie ja … Und ganz am Ende wollen wir beide wieder, weil wir um unsere schöne Verbindung wissen, und dann eben die Beinahetränen, als sie berichtet, wie der Lieblingschef sie dauernd hängen lässt und überhaupt dessen doofe Gattin und so weiter – wahrlich, sie hat um ein Vielfaches mehr am Hacken, als ich mit meinem Wunsch nach einem minimalisierten Haushalt. (Habe gelesen, dass sich Minimalisten gegenseitig mit Listen übertrumpfen suchen, wie wenig Gegenstände sie besitzen, 100 Dinge sollten es höchstens sein. Ich frage mich, ob das Besteck, Socken, diverse Werkzeuge und Geschirr schon dazugehören, das wären bei mir schon knapp 200, also fail.)

Was denn gerade so wichtig sei, könnte sie fragen. Hier die kurze Liste mit Wichtigkeiten:
  • mit der Mutter eine möglichst harmonische Zeit verbringen, wann immer wir uns treffen oder telefonieren
  • die dunkle Dauerwolke, die über mir schwebt durchlichten
  • Gesundheit erhalten
Listen sind doof, oder. Schreiben tut gut, auch wenn es so wirr scheint wie die Blätter, die von warmen Sturmböen getragen – verwehen.




Donnerstag, 22. August 2013

Nachbars Katzen auf Tisch und Bank daheim.