Nach jenen Tagen der Aufruhr kehrt nun wieder eine Ruhe und Gelassenheit zurück – ich glaubte sie schon wieder für immer verloren. Die Ablenkungen mannigfaltig und mit vermeintlicher Wahrheit überfrachtet. Dann wieder Träume, die mich zurücktragen, der eine von der laserstrahlscharfen Gedankenkraft, die das Leid, das mit der Zerstreuung einhergeht, sofort lindert. Ich weiß es ja, aber


Die textile Arbeit, die ich für die Ausstellung im Garten, einem anderen diesmal, anfertige, wächst und macht mir Freude, der Entwurf am Bildschirm mit seinen kantigen Pixeln wirkt als 20-wollfarbige Umsetzung anders, natürlich tut er das, aber diese Wirkung im Entstehen zu erleben, Diagonale für Diagonale, verbindet mich mit anderen Zeiten, Vergangenheit und Zukunft gleich mit, mit Traditionen, die ich nur aus der Geschichte kennen kann. Ich hatte mich mit den Pixeln vertan, um die Hälfte, und nun werde ich mit Borten und Rändern vergrößern, was das Design um ein Vielfaches verbessert, ich geb’s zu.

In der Konzeption werde ich das Bauhaus bemühen müssen, und orientalische Teppichweberinnen genauso wie christliche Ikonenmalerei. Natürlich alles halb ironisch, man könnte mit noch ganz anderen Stichwörtern um sich werfen, Algorithmus z. B. würde auch passen, oder Weltschmerz und half the world away, so wollte ich schon immer mal was nennen, das aus meiner ganz eigenen Tradition kommt und an die Prinzessin erinnert, die genauso wo weit entfernt war und dann überhaupt das gesamte verdammte Verpixeltsein der großen unendlichen Welterscheinung, der maya, und ach ja (hier hört man ein fernes Seufzen) – auf 120 x 150 cm verdichtet.