Topic: Klang
"Was war ich froh, als der endlich tot war!" Die Fahrerin sagte so etwas mal vor Jahrzehnten, sie rief es fast. Wir beide waren keine großen Fans von Freddy Mercury und den Queens gewesen, aber die Songs begleiteten unsere Generation, ob wir wollten oder nicht. Es war mir auch lange nicht klar, was andere schon längst wussten, nämlich dass Freddy schwul war, vielleicht war es mir auch schlichtweg egal. Die Fahrerin präferierte The Police und oftmals erscholl ihr perfekt intoniertes Roxannne durch den Schulflur. Mercurys Tod berührte mich damals kaum, dass aber die Fahrerin froh darüber sein würde, schien mir ziemlich frech und ich musste sehr lachen über ihre private Fehde. Sie sollte später beinahe sterben, aber das ist eine andere Geschichte.
Auch sehr perfekt kopiert Marc Martel Freddies Gesang. Mit einer gewissen Erschütterung musste ich feststellen, dass er das schon seit zehn Jahren tut. Das war mir jetzt nicht egal, mir scheint ich bin fast immer zu spät dran bei neuen Entdeckungen. Marcs Interpretation von Killer Queen kam mir auf insta entgegen, ein kurzer Ausschnitt, auf YT sehe ich dann den kompletten Streifen. Meine Güte!
Er sitzt mit Lederjacke vorm Klavier. Tastet und singt dazu. Ich mag sein freundliches, offenes Gesicht, seine Attitüde – völlig frei von schwulem Gehabe, brustfreien Kostümen und, ja – Zähnen. Er singt und er klingt so echt! Über Stunden sehe und höre ich dieses Video und es ist wie ein Nachhausekommen. Die Melodie scheint mir tief in meine Erinnerungen geschrieben und ich kann mitsummen. Den ungewöhnlich stakkatoartigen Text hatte ich damals nicht verfolgt, so wie ich es bei den Beatles getan hatte und dabei Englisch lernte. Hier erkenne ich die Akkordfolgen, Sprünge zwischen Quarten, Quinten, Septimen, vorhersehbar, aber gerade deshalb so glücksverheißend, stimmig und klassisch wie bei Bach (oder so). Marcs Vortrag macht mich sofort verliebt und jedes Detail seiner Lippen, des Mundes und des Kiefers, jede Bewegung seines Kopfes, seiner Schultern, die sich heben und senken, jedes Lächeln ist mir eine späte Offenbarung dessen, was ich bei Mercury nicht sehen konnte oder wollte; Martel singt und spielt mit einer überirdischen Leichtigkeit, die sich direkt in meine Seele hineinfrisst. Vom Bariton schwingt er sich mühelos ins Falsett und zurück, zeigt hier und da doch notwendige Zähne, Ähnlichkeiten mit Mercury belächele ich unaufhörlich und dann pfeift! er noch das Gitarrensolo – bis in die feinsten Höhen trifft er jeden Ton perfekt.
Den Abend verbringe ich in dieser Trance, schaue mir Originalaufnahmen an und auch andere Cover, jenes z. B. von zwei jungen Frauen ist nicht übel, und immer wieder gehe ich zurück und lese ich mich fest auf Mark Martels schönem Gesicht.
Auch sehr perfekt kopiert Marc Martel Freddies Gesang. Mit einer gewissen Erschütterung musste ich feststellen, dass er das schon seit zehn Jahren tut. Das war mir jetzt nicht egal, mir scheint ich bin fast immer zu spät dran bei neuen Entdeckungen. Marcs Interpretation von Killer Queen kam mir auf insta entgegen, ein kurzer Ausschnitt, auf YT sehe ich dann den kompletten Streifen. Meine Güte!
Er sitzt mit Lederjacke vorm Klavier. Tastet und singt dazu. Ich mag sein freundliches, offenes Gesicht, seine Attitüde – völlig frei von schwulem Gehabe, brustfreien Kostümen und, ja – Zähnen. Er singt und er klingt so echt! Über Stunden sehe und höre ich dieses Video und es ist wie ein Nachhausekommen. Die Melodie scheint mir tief in meine Erinnerungen geschrieben und ich kann mitsummen. Den ungewöhnlich stakkatoartigen Text hatte ich damals nicht verfolgt, so wie ich es bei den Beatles getan hatte und dabei Englisch lernte. Hier erkenne ich die Akkordfolgen, Sprünge zwischen Quarten, Quinten, Septimen, vorhersehbar, aber gerade deshalb so glücksverheißend, stimmig und klassisch wie bei Bach (oder so). Marcs Vortrag macht mich sofort verliebt und jedes Detail seiner Lippen, des Mundes und des Kiefers, jede Bewegung seines Kopfes, seiner Schultern, die sich heben und senken, jedes Lächeln ist mir eine späte Offenbarung dessen, was ich bei Mercury nicht sehen konnte oder wollte; Martel singt und spielt mit einer überirdischen Leichtigkeit, die sich direkt in meine Seele hineinfrisst. Vom Bariton schwingt er sich mühelos ins Falsett und zurück, zeigt hier und da doch notwendige Zähne, Ähnlichkeiten mit Mercury belächele ich unaufhörlich und dann pfeift! er noch das Gitarrensolo – bis in die feinsten Höhen trifft er jeden Ton perfekt.
Den Abend verbringe ich in dieser Trance, schaue mir Originalaufnahmen an und auch andere Cover, jenes z. B. von zwei jungen Frauen ist nicht übel, und immer wieder gehe ich zurück und lese ich mich fest auf Mark Martels schönem Gesicht.
manhartsberg,
Freitag, 3. April 2026, 12:06
SMILE
Mir haben seine Zähne immer gefallen.
https://www.youtube.com/watch?v=juzberl7ep4
Achtung KI https://www.youtube.com/watch?v=YiGs8vibFQQ
2005 https://www.youtube.com/watch?v=E10HUcFjUr4
Mir haben seine Zähne immer gefallen.
https://www.youtube.com/watch?v=juzberl7ep4
Achtung KI https://www.youtube.com/watch?v=YiGs8vibFQQ
2005 https://www.youtube.com/watch?v=E10HUcFjUr4